Wissenschaftsforum
Nachhaltige Regionalentwicklung durch Clusterbildung

11.02.2005 - Die Region OWL braucht mehr Kooperation, um auch in der Zukunft gut aufgestellt zu sein. Das Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie in Ostwestfalen-Lippe befasste sich mit dem Thema Clusterbildung in der Region Ostwestfalen-Lippe. „Wenn mehrere Partner gemeinsam etwas (gut) machen, wird der 2+2=5-Effekt in Kraft gesetzt und alle profitieren davon.“ So lautete die Kurzversion der Podiumsdiskussion „Nachhaltige Regionalentwicklung durch Clusterbildung – Perspektiven für die IuK-Branchen in OWL“, die am 10. Februar 2005 im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumForum stattfand.
Unter der Moderation der Paderborner Bundestagsabgeordneten Ute Berg diskutierten über die Zukunft der IuK-Branche in OWL der Unternehmensberater Dr. Thomas Heuser, NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft, Prof. Walter Kröll, Vorsitzender der Helmholtz-Gemeinschaft und der Paderborner Unternehmer Karl-Heinz Stiller, (Wincor Nixdorf AG).
Gut 150 Zuhörer nahmen an der Veranstaltung teil und beteiligten sich auch an der Diskussion. Das Fazit von Ute Berg, die zugleich Vorsitzende des Wissenschaftsforums OWL ist, lautete: „Für die Region war der kritische Blick der Experten von außen sehr hilfreich. Es ist gut zu wissen, dass Ostwestfalen-Lippe auf dem richtigen Weg ist. Aber wir müssen die Hinweise, dass in OWL Wirtschaft und Politik noch gezielter und enger zusammenarbeiten müssen, unbedingt ernst nehmen und zeitnah umsetzen. Wichtig ist für mich auch, dass wir uns nicht auf Einzelstandorte konzentrieren, sondern die Vernetzung der Region vorantreiben.“