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Die Zukunft der Arbeit - Podiumsdiskussion mit Ludwig Georg Braun, Prof. Dr. Jürgen Howaldt, Olaf Scholz und Michael Vassiliadis

21.05.2008 - Deutschland ist eine Arbeitsgesellschaft und wird es auch in Zukunft bleiben“, verlieh Bundesarbeitsminister Olaf Scholz seiner These Nachdruck, dass aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland auch weiterhin oberste Priorität hat. Er hielt das Eingangsreferat bei der Podiumsdiskussion „Zukunft der Arbeit“ des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie in OWL und der FES, die Ute Berg als Vorsitzende moderierte.

Sie gab in ihrer Einführung einige Diskussionsstränge wie den rasanten technologischen Fortschritt, den demographischen Wandel, die zunehmende weltweite Vernetzung und eine zunehmende „Wissensdichte“ vor. Rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten im Verlauf des Abends eine angeregte Debatte, in der es um den Wandel von der Industrie zur Wissens– u. Dienstleistungsgesellschaft und die steigenden qualitativen Anforderungen an Arbeitnehmer, um Leiharbeit und um familienfreundliche Strukturen ging.
Olaf Scholz sprach sich dafür aus, dass allen jungen Menschen der Weg in den Beruf geebnet werden müsse, zum Beispiel durch das Recht auf einen Hauptschulabschluss für Langzeitarbeitslose oder durch die Öffnung des Studiums ohne Abitur. Das gehöre zu einer gerechten Gestaltung der „Zukunft der Arbeit“.

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